Informationen über unser kleines Örtchen Serrfeld

Serrfeld liegt im Nordöstlichen Unterfranken im Norden von Bayern. Nahe zum Bundesland Thüringen schnuppert man am grünen Band von Deutschland dem ehemaligen Grenzstreifen. Im Zentrum von den Städten Schweinfurt, Bad Neustadt, Coburg, Haßfurt und Ebern liegt die Gemeinde Sulzdorf an der Lederhecke.
Unsere Flächengemeinde bietet ein Wasserschloß (Brennhausen) , das Schloß Sternberg, den Bayernturm, der größten Natursee Unterfrankes den Reuthsee. Die Quelle der Saale in Obereßfeld und die Kirchenburg Serrfeld.

Der Ortskern Serrfelds ist von romatischen Fachwerkbauten aus verschiedenen Jahrhunderten geprägt.  Die giebel- und traufständigen Häuser mit ihren detaillierten Holzkonstruktionen und traditionellen Schnitzereien verleihen dem Ort einen unverwechselbaren Charakter.Umgeben von sanften Hügeln, Feldern und Streuobstwiesen fügt sich der kleine Ort nahtlos in die schöne Landschaft des Grabfelds ein.


Der kleine Ort Serrfeld wurde erstmals 1340 und zwar unter dem Namen “Seiherfelt” urkundlich genannt. Das Dorf ist aber sehr viel älter , wie Ausgrabungen Ende der siebziger Jahre bewiesen . Um 1040 ließen sich 28 mittellose Kreuzritter hier nieder. Auf der höchsten Stelle des Ortes Serrfeld erbauten sie eine Fliehburg die mit 28 Gaden ausgestattet wurde um in Notzeiten ihr kostbares Hab und Gut in die Kirchenfestung zu bringen . Als am 10. Juni 1168 das Schloß Bramberg von Kaiser Friedrich Barbarossa zerstört wurde , blieb er für eine Nacht in der Serrfelder Kirchenburg. Die Fliehburg erstreckte sich auf einer Fläche von 40 mal 40 Meter, von der heute lediglich der Hauptturm und eine Eckgade übrig geblieben sind
Das Kirchlein soll eine bedeutende Marienwallfahrts-Kirche gewesen sein. Obwohl die Ortseinwohner bereits frühzeitig evangelisch wurden , blieb das Kirchlein weiter katholische Filialkirche. Bemerkenswert im Kircheninneren der Altar mit Schnitzarbeiten aus dem 15. Jahrhundert. Die Tafeln zeigen die Verkündigung, Heimsuchung, Geburt Christi und Darstellung im Tempel. Dieser Riemenschneideraltar ist bis heute nicht vollständig in die Kirche zurückgekehrt. Bis Heute wird eine Wallfahrt der Pfarrei Bundorf am  1. Mai in die Filialkirche "Unßer lieben Frau" unternommen um dort einen Gottesdienst abzuhalten.

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